2007:  21.6.2007 start of “THE WORLD GARDEN PROJECT”

Plakat-sehr-kleinposter  of “THE WORLD GARDEN PROJECT” 2007 – 2009

Bericht in der Zeitschrift “‘Gartenfreund” vom Juni 2007:

“World Garden Project” vereint Gärten der Welt

Das ,.World Garden Project” ist der neueste Baustein der 2. Freien Gartenakademie 2007. Start ist am 21. Juni.2007:  Gartenfreunde in der ganzen Weit werden aufgefordert an öffentlichen Plätzen, z. B. auch Schulen oder auf Niemandsland, kleine oder große Nutzgärten anzulegen und zu pflegen. Wer teilnimmt, “durchläuft” mit seinem Projekt drei Phasen: • seed (säen) • growing (wachsen) • harvest (ernten)

Diese Phasen sollen von den Teilnehmern zeitnah mit kurzen Texten und Bildern beschrieben werden und gehen dann per E-Mail zum Künstler nach Münster an: register@worldgardenproject.com . Jeder kann Teil des Projekts werden:  Wer alle drei Phasen durchlaufen hat, ist dann Teil des World Garden Projects. Die Dokumentation erfolgt im Internet auf den Plattformen www.worldgardenproject.com www. worldgarden.org So soll ein Sommer in die Welt hineinwachsen und an unbehausten Orten in den Städten dieser Weit lebendige Spuren hinterlassen.

World Garden Project Garten No. 1 startet am 21. Juni in Münster. Dieses Projekt  “keimt und wächst” mit nationalen und internationalen Grün-Organisationen und Netzwerken. Dazu gehören Kleingärtnerverbände, Homeless Garden Projects, Community Gardens, Schulgärten, Interkulturelle Gärten, Guerilla Gardening, und viele andere. Das World Garden Project wird auch als Mitglied im ARTivism Network (portmanteau word combining “art” und “activism”) geführt werden.

Warum ein World Garden Project? Hierzu Wilm Weppelmann: “ln diesem Jahr leben zum ersten Mal mehr Menschen im urbanen Raum als im ländlichen Raum und der direkte Bezug zur Nahrungsmittelproduktion rückt immer mehr in eine virtuelle Ferne. Das ist der konkrete Anlass für meine Projektidee.”

New Orleans 2007“The World Garden Project” New Orleans 2007

Artikel von Gerhard H. Kock aus den „Westfälischen Nachrichten“ vom 21.9.2007: Morgen kommt Kunst in die Suppe

Wilm Weppelmanns Gartenakademie endet- sein „World Garden Project“ geht erst richtig los

Kühe sind nicht lila. Das wissen sogar Großstadtkinder, wie vor zehn Jahren die Studie „Lila Kuh“ der Universität Marburg ergeben hat. Trotzdem könnten die meisten vermutlich Mangold nicht von Rhabarber unterscheiden. Die Städter haben sich von ihren elementaren Nahnmgsgrundlagen entfremdet. Der Acker ist für viele einfach zu weit weg. Wilm Weppelmann holt den Acker in die Stadt zurück. Ein kleines bisschen jedenfalls.

An der Schulstraße (Einfahrt Hausnummer 22) hat der umtriebige münsterische Künstler bereits zum Sommeranfang am 21. Juni ein Projekt begonnen, das weltweit Schule machen soll: sein „World Garden Project“. Weppelmann selbst formuliert es so: „Ein Sommer soll in die Welt hineinwachsen und an unbehausten Orten in den Städten dieser Welt lebendige Spuren hinterlassen.“ Bis zum 21. Juni 2008 sind die Gartenfreunde der ganzen Welt aufgefordert, im öffentlichem Raum, im urbanen Niemandsland, kleine oder große Nutzgärten neu anzulegen und zu pflegen.

Weppelmann selbst hat den ersten Platz neben einem Parkplatz unter einem Baum gefunden: „Das war hier so stark durchwurzelt, dass ich erst mal Mutterboden mit dem Fahrradanhänger ankarren musste.“ Wie alle Projektgärten durchlief sein Startprojekt die drei Phasen: „seed (säen) – growing (wachsen) – harvest (ernten)“. Diese Phasen sollen die weiteren Teilnehmer aus aller Welt zeitnah mit kurzen Texten und Bildern dokumentieren und per Email übermitteln. Im ersten Garten des globalen Projekts hat Weppelmann Endivien, Salbei, Rosmarin, Estragon, Rot- und Grünkohl gepflanzt. Die Zucchinis hat der Münsteraner diese Woche geerntet. Und die dicke Zucchini aus dem Nischengarten im Kreuzviertel kommt in die Suppe …

50 WN 21.9.2007

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